Wisenbergfest 2013


Ein Zelt für eine junge Tradition

Auf der Wisenbergmatte fand am Sonntag das Wisenbergfest statt

Die Einwohner- und Bürgergemeinde Häfelfingenlud ein, die Einwohnergemeinde Rünenberg besorgte den Apéro, die Kirchgemeinden Rümlingen und Kilchberg den Gottesdienst, begleitet
vom MV Rünenberg. Das Begegnungsfest machte seinem Namen alle Ehre.

Es führen viele Wege auf die Wiesenbergmatte, die beliebte Wiese, leicht unterhalb des Wisenbergturmsgelegen. Mit dem Auto sindvom Bad Ramsach aus mehrere Schlaufen zu bewältigen.
Wer laufen will, hat die Wahl, durch den steilen Wald zu „kraxeln“ oder bequemereStrassenzu benutzen.

Auf alle Fälle gehört es zum speziellen Charakter dieses Fests, die Natur an einem ihrer prägendsten und gleichzeitig höchsten Stellender Region hautnah erleben zu können.


Passend dazu liest Pfarrer Markus Enz im Gottesdienst neben Psalm 100 auch aus der Bergpredigt. In seine Ansprache steigt er zwar mit dem schlechten Wetter ein, appelliert aber an eine Kultur der Dankbarkeit.

Der Musikverein Rünenberg begleitet die Lieder und bläst die Festbesucher in die Mittagspause.


„Wenigstens kann man den Regenschirm als solchen benutzen, vor zwei Jahren mussten wir ihn noch zum Sonnenschirm umfunktionieren.“ So spricht Astrid Buser, Gemeindepräsidentin von Rünenberg, der unter mehreren erschienenen politischen Vertretern das Eröffnungswort vorbehalten ist.


Die Organisatoren waren sich des Schlechtwetterrisikos bewusst und zeigen sich flexibel.

„Das Wisenbergfest findet statt“, hiess es im Internet ab dem 5. September.

Der Anlass steht auf kleineren Beinen, ein Zelt sorgt diesmal für genügend Unterschlupf.

„Wenn wir einen Franken Plus machen, hat es sich schon rentiert“, meint Rainer Feldmeier vom Häfelfinger Bürgerrat schmunzelnd, „Hauptsache kein Defizit“.
Dies dürfte Irma Looser ähnlich sehen.Sie gehört zum harten Kern, der den Anlass auch dieses Jahr besucht.


Kein Wunder, verbindet sie doch mit dem Fest eine besondere Geschichte. Als sie mit Martha Hänni vor einigen Jahren den Turm bestieg, stich ihr ins Auge, was da noch fehlte: „Panoramatafeln!“
Den Worten liessen sie Taten folgen. Seit 2002, als ein älterer Mann seine Zeichnungen zur Verfügung stellte,  erleichtern die Tafeln bei der beispielhaften Aussicht die Orientierung.

 

Mit der Einweihung war gleichzeitig auch das Wiesenbergfest in der heutigen Form geboren.

Zwei Jahre später, so erzählt Looser weiter, folgten in festlichem Rahmen die Fahnen der sieben Anstösser-Gemeinden: Kilchberg, Läufelfingen, Wisen, Häfelfingen, Zeglingen, Rünenberg, Buckten.

Heute ist das Begegnungsfest im Zwei-Jahres-Rhythmus schon Tradition. Auf der Fahnenfolge hat jedes Dorf abwechselnd mal die höchste Stellung inne.


Die Besucher sind sich mittlerweileeinig, dass sich die Durchführung gelohnt hat.

 

Inzwischen trifft auch die Männerchor-Vereinigung aus Diegten und Thürnenein.

 

Die Festgemeinde will schliesslich noch etwas unterhalten werden. Bis am späten Nachmittag wird munter untereinander geplaudert.

 

Wie hoffentlich in zwei Jahren wieder. Wenn dann der Regen- wieder zum Sonnenschirm mutiert, stört dies bestimmt auch niemanden.

 


Dieser Text wurde der Bürgergemeinde Häfelfingen
freundlich zur Verfügung gestellt von Jonathan Ehrsam.

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